Bewerber richtig abholen

Oliver Schwarz
geschrieben von: Oliver Schwarz
am: 9. Januar 2013
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Die Bundeskanzlerin stellt in Ihrer Neujahrsansprache 2013 fest: „Wenn wir etwas können, was andere nicht können, dann erhalten und schaffen wir Wohlstand.“ Wirtschaft und Industrie brauchen Arbeitnehmer, die in der Lage sind, Außerordentliches zu leisten und es auch wollen. Leistungsfähige Mitarbeiter wollen umworben werden, einfache Stellenanzeigen reichen nicht mehr aus. In einer Welt, in der fast jeder seinen Internetanschluss ständig als Smartphone oder Tablet mit sich trägt, muss sich die Stellensuche den neuen Gegebenheiten anpassen. Soziale Netzwerke verbinden Menschen, sie werden genutzt. Wer Bewerber ansprechen möchte, der muss wissen, welche Informationen von potenziellen künftigen Mitarbeitern auf welchem Wege gelesen werden.

 

Bewerber richtig abholen

Bewerber richtig abholen – © Picture-Factory – Fotolia.com

Den Bewerber richtig abholen

Einen Bewerber abzuholen bedeutet, ihm entgegenzugehen. Wer jemandem am Bahnhof oder am Flughafen abholt, der ist ihm bereits entgegengegangen, er hat ihm gezeigt, dass er auf ihn zugeht. Genau das ist es, was ein Bewerber erwartet. Er möchte spüren, dass er interessant ist, er möchte auch Fragen stellen können. Er möchte mit seinem künftigen Arbeitgeber das tun, was er ständig mit anderen Menschen auch tut. Er nutzt soziale Netzwerke, in denen er sich selbst mitteilt und Antworten erhält. Er möchte auf die Art kommunizieren, wie er es heute gewohnt ist.

Abholen bedeutet auch, Kommunikation vom ersten Kontakt an zu ermöglichen. Das Strahlen in den Augen, wenn man sich erkannt hat, muss in elektronische Kommunikation umgesetzt werden: „Schön, dass gerade Sie bei uns vorbeischauen“. Wenn ein Stellensuchender es schafft, seine möglichen Bewerber in ihrer Sprache anzusprechen, dann weckt er ein Interesse. Der Student, der kurz vor dem Abschluss seines Examens steht und jetzt eine erste Stelle sucht, ist in den meisten Fällen hoch motiviert. Er hat viel investiert, jahrelang hat er sich in Seminaren bewährt und sich von Prüfung zu Prüfung emporgearbeitet. Er weiß, dass er sich von der Masse abhebt. Und er hat gelernt, etwas zu leisten und möchte weiterhin leisten und anerkannt werden. Er hat im Studium erfahren dürfen, dass er vieles in kurzer Zeit lernen kann. Er wird sich schnell in die Belange seines Arbeitgebers einarbeiten können. Und er hat sein modernes Kommunikationsgerät ständig bei sich. Er möchte abgeholt werden.

Moderne Kommunikation bietet viele Vorteile

Ein Stellenangebot in einem Printmedium ist eine einseitige Information, eine Information, die ein erstes Interesse schaffen kann. Allerdings wird sich ein Gast, der am Flughafen ein Schild mit Hinweisen sieht, wie er sich weiterbewegen soll, kaum gut abgeholt fühlen. Dem künftigen Mitarbeiter geht es ähnlich. Er möchte vom ersten Kontakt an die Möglichkeit haben, Fragen zu stellen und auch Antworten darauf zu erhalten. So wird er möglicherweise auf eine Anzeige in einer Zeitung reagieren. Die Stellenanzeige kann für eine erste Kontaktaufnahme durchaus sinnvoll sein, aber danach muss es weitergehen.

Wie auch immer der erste Kontakt erfolgen sollte, es darf nicht bei diesem ersten Treffen bleiben, das Interesse würde sonst schnell sinken. Im Idealfall findet der erste Kontakt direkt auf elektronischem Wege statt. Falls Anzeigen in Printmedien geschaltet werden, dann müssen diese deutlich auf die Möglichkeit hinweisen, wie ein elektronischer Kontakt gefunden werden kann. Der Stellensuchende weiß, dass der Bewerber umworben sein möchte. Und das bedeutet, dass er möglichst viel über seinen möglichen künftigen Arbeitgeber wissen möchte. Und das auf dem Wege, den er gewohnt ist, über seine Internetverbindung.

Hier liegen die Chancen moderner Kommunikation. Die Vorteile elektronischer Interaktion sind vielfältig. Ein Unternehmen hat die Chance, seine komplette Corporate Identity in die Stellensuche einzubringen. Voller Farbe, mit animierten Grafiken, mit kurzen Videos aus dem Arbeitsalltag wird der Bewerber so empfangen, dass erste Hemmschwellen gekonnt überwunden werden und der Betrieb interessant erscheint. Der Bewerber wird neugierig. In einem weiteren Schritt kann ein Betrieb durch im System eingebaute FAQ´s, also durch die Beantwortung häufig gestellter Fragen weitere Brücken bauen. Der Bewerber stellt fest, dass hier ein möglicherweise interessanter Arbeitsplatz auf ihn wartet. Für den Betrieb bietet sich hier der große Vorteil, vollautomatisch ohne Bindung personeller Ressourcen mit einem Bewerber kommunizieren zu können.

Das persönliche Gespräch ist und bleibt wichtig

Darüber hinaus muss der Bewerber natürlich auch die Möglichkeit haben, dass seine persönlichen Fragen beantwortet werden. Trotz aller Vorteile moderner elektronischer Kommunikation ist die Möglichkeit, ein persönliches Gespräch führen zu können, immer noch dringend notwendig. Der Betrieb muss diese Möglichkeit bieten, schnell ohne lange Warteschleifen telefonisch erreichbar zu sein. Wenn ein Bewerber lange in einer Warteschlange in ständigen Wiederholungen hört „Ihr Anruf ist uns wichtig, der nächste freie Platz gehört Ihnen“ oder Ähnliches, dann legt er bald auf und wird schnell sein Interesse verlieren. Um Bewerbung erfolgreich zu gestalten, muss daran gedacht werden, eine eigene Telefonleitung für Bewerber zur Verfügung zu stellen, die direkt bedient wird. Weiterhin darf am Ende dieser Leitung kein Mitarbeiter sitzen, der für ein normales Callcenter geeignet ist. Kompetente Mitarbeiter der Geschäftsführung müssen den Bewerbern zur Verfügung stehen. Nur Sie können die Fragen beantworten, die interessierte Bewerber stellen. Nur sie sind in der Lage, Fragen über Verdienstmöglichkeiten, Aufstiegschancen und mögliche Einsatzorte kompetent zu beantworten. Weiterhin sind sie auch in der Lage, am Telefon zu erkennen, ob ein Bewerber geeignet ist, ob es sich lohnt, in ihn vorab zu investieren, das heißt, ihn möglicherweise zu einem persönlichen Gespräch vor Ort einzuladen.

Wer richtig abholt hat den Kandidaten gewonnen

Die erfolgreiche Suche nach qualifizierten Mitarbeitern muss zeitgemäß erfolgen. Kommunikation findet heute auf elektronischem Wege in einer Vielfalt statt, die früher undenkbar war. Moderne Mittel zu nutzen bedeutet bei der Suche nach neuen Mitarbeitern, deren Kommunikationsmittel und Bedürfnisse zu kennen und nutzen. Wer es schafft, sich in die Welt der Bewerber und deren Bedürfnis hineinzudenken und danach zu handeln, der wird die geeigneten Kandidaten gewinnen, der wird auf die Dauer wettbewerbsfähig bleiben.

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Oliver Schwarz

Oliver Schwarz

Mediengestalter – Webdesign & Programmierung at kaos werbeagentur

schon während meiner ausbildung zum mediengestalter für digital- und printmedien beschäftigte ich mich größtenteils in meiner freizeit mit den themen webdesign & programmierung. diese gehören auch bei der kaos werbeagentur zu meinen hauptaufgaben.

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